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Alkoholikerhilfe
Für alkoholkranke Menschen gibt es die verschiedensten Formen der Alkoholikerhilfe.
Als erstes sollte aber immer ein Arzt konsultiert werden, weil ein Alkoholentzug ohne ärztliche Begleitung im schlimmsten Fall tödlich enden kann.
Auch wenn der Alkoholkranke schon öfter selbst den Alkoholkonsum verringert oder ausgesetzt hat, ist jeder Alkoholentzug unterschiedlich und kann, wenn dann auch zum ersten Mal, ein Krampfanfall oder Delirium eintreten.
Hat der Alkoholiker die körperliche Entgiftung hinter sich, bieten sich ihm die verschiedenen Hilfsangebote, wie Therapie über mehrere Wochen oder auch bei Bedarf Monaten, Einzelgespräche mit Therapeuten oder Psychologen, ambulante Therapieformen, Tageskliniken und nicht zuletzt der Erfahrungsaustausch in Selbsthilfegruppen mit Gleichgesinnten, die ebenfalls an der Alkoholkrankheit erkrankt sind diese schon zum Stillstand gebracht haben.
Welche Form der Alkoholikerhilfe für den Einzelnen die richtige Hilfe ist, kann in erster Linie nur der Betroffene selbst entscheiden. Ein Hilfsangebot unter Druck anzunehmen oder weil es andere Familienangehörige so möchten, kann nichts bringen, weil der Betroffene für sich selbst nüchtern werden und bleiben muß.
Es gibt auch nicht die Hilfe oder ein Patentrezept, welches man abarbeiten kann und dann ist man sein Leben lang nüchtern. Das Erlernen eines nüchternes Lebens ist eine Lebensaufgabe, die nie endet und jeder erneute Alkoholkonsum führt in vielen Fällen zu den Verhalten zurück, wo sich der Alkohol entschieden hat, Hilfe anzunehmen und meist wird der Alkoholkonsum sogar noch verstärkt.
Viele Betroffene nehmen verschiedene Hilfsangebote der Alkoholikerhilfe gleichzeitig wahr und besuchen zum Beispiel neben der Tagesklinik noch ein- oder mehrmals eine Selbsthilfehilfegruppen. Ein Alkoholiker kann nie genug Hilfe bekommen und jeder sollte sich so viel Hilfe suchen, wie er für ein dauerhaftes Leben ohne Alkohol benötigt.
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